Schrittmotoren sind seit Langem ein weit verbreiteter Motortyp. Früher wurden in der Industrie vor allem Fanuc-Schrittmotoren eingesetzt, doch mittlerweile sind Schrittmotoren immer häufiger erhältlich und leichter zu beschaffen. Im Gegensatz zu Fanuc-Servomotoren müssen Schrittmotoren nicht justiert werden, um ihre Leistung zu optimieren. Daher ist der Einsatz von Fanuc-Servomotoren komplexer und erfordert mehr Fachwissen.

Servomotor und Schrittmotor
Beide Fanuc Gleichstrom-Servomotor Schrittmotoren können sowohl als herkömmliche Rotationsmotoren als auch als Servomotoren eingesetzt werden. Der Siemens-Servomotor bietet jedoch fünf Vorteile, die ihn bei Geräteherstellern immer beliebter machen.
1. Höheres Drehmoment
Bei linearen Servoantrieben, die nur kurzzeitig ein Drehmoment oder eine Kraftspitze benötigen, können die Siemens-Servoantriebsmotoren mehr Strom liefern, als sie in dieser kurzen Zeitspanne dauerhaft verarbeiten können.
2. Höhere Geschwindigkeit
Fanuc AC-Servomotor ermöglicht die 2- bis 3-fache Geschwindigkeit eines typischen Schrittmotors, wodurch Konstrukteure ein höheres Drehmoment in einem kleineren Gehäuse erzielen können.
3. Höhere Genauigkeit
Das Servomotorsystem verfügt über Rückkopplungsvorrichtungen. Diese Vorrichtungen nutzen Encoder, um Fehler im System zu erkennen und diese anschließend durch Steuerung von Drehmoment, Drehzahl oder Position des Motors zu korrigieren, um eine hochpräzise Positionierung und Bewegung zu erreichen.
4. Geringeres Rauschen
Ein richtig abgestimmtes Siemens AC-Servomotor Das Servosystem ist nicht sehr laut. Die größten Geräusche entstehen im Betrieb durch den Antriebsstrang oder die Lager. Ein Schrittmotor erzeugt im Betrieb etwa 68 Dezibel und ist damit deutlich lauter als ein Servomotor.
5. Flexible Wickeltechnologie
Moderne Konstruktionssoftware kann Siemens-Servomotoren mit Kabel sehr realistisch simulieren und so ein Servosystem entwerfen, das die Anforderungen optimal erfüllt. Der Servomotor kann hochpräzise gewickelt werden, sodass die Kennlinie den Drehzahl- und Drehmomentanforderungen der Anwendung entspricht.
Direktantriebstechnologie
Wie der Name schon sagt, bezeichnet die Direktantriebstechnologie eine direkte Verbindung zwischen Motor und Last ohne mechanische Verzögerung oder Getriebe. Der Hauptnachteil der Direktantriebstechnologie liegt im Fehlen mechanischer Vorteile. Jegliche Kraft oder jedes Drehmoment, das für die Arbeit benötigt wird, wird direkt vom Motor erzeugt, was zu einem höheren Energieverbrauch führt. Im Hinblick auf die Gerätekonstruktion bietet die Direktantriebstechnologie jedoch gegenüber Schrittmotoren auch viele Vorteile.
1. Integrierter Rotationsmotor
Bei rotierenden Anwendungen ersetzen Drehmotoren Getriebe, bei linearen Anwendungen Kupplungen, wodurch die Größe des Motorsystems reduziert wird. Zudem können Drehmotoren die Gesamtlänge und Nachgiebigkeit des Aktuators erhöhen.
2. Integrierter Linearmotor
Der Fanuc Linearmotor ist direkt mit der Last gekoppelt, sodass kein mechanischer Vorteil besteht, aber die Linearmotortechnologie zeichnet sich durch gute Dynamik, Präzision, Steifigkeit und minimale Abmessungen aus.

Früher lag der Fokus der Hersteller auf Kostensenkung, weshalb kostengünstige Technologien wie Schrittmotoren weit verbreitet waren. Da die Anforderungen an die Funktionen der Instrumente jedoch stetig steigen und die Kosten für Servomotoren gesunken sind, setzen Hersteller nun verstärkt auf Direktantriebs- und Servomotortechnologien.
