In den letzten Jahren haben sich computergesteuerte numerische Steuerungen (CNCs) rasant weiterentwickelt und finden in vielen Anwendungsbereichen breite Verwendung. Sie bieten nicht nur einfachere und intuitivere Benutzeroberflächen, sondern auch mehr Komfort für den Anwender, da sie hocheffizient, sicher und stabil sind. Doch wie wählt man die passende CNC-Maschine aus? Um eine gute CNC-Maschine zu finden, sollten Sie auf folgende Punkte achten.
1. Numerisches Steuerungssystem
Das CNC-System ist das Herzstück des Bearbeitungszentrums und steuert dessen verschiedene Bearbeitungsprozesse. Hochwertige numerische Steuerungen stellen die Kernkomponente mit dem größten Preisunterschied dar. Importierte CNC-Systeme wie Fanuc oder Siemens sind teurer, während inländische Systeme günstiger sind. Importierte Systeme von Fanuc, Mitsubishi und Siemens sind am weitesten verbreitet. Zu beachten ist, dass importierte Systeme üblicherweise mit Drei-Achs-Servomotoren ausgestattet sind. Das heißt, bei einem FANUC-System müssen Sie FANUC-Servoantriebe und -Motoren erwerben. Dies erhöht natürlich die Anschaffungskosten. Inländische CNC-Systeme eignen sich hingegen besonders für Anwendungen mit geringeren Bearbeitungsanforderungen und begrenztem Budget.

2. Spindeleinheit
Die Spindeleinheit bildet die Verbindung zwischen Werkzeug und Werkstück und ist eine Schlüsselkomponente der gesamten Maschine. Sie stellt den Kontakt zwischen Werkzeug und Werkstück her und gewährleistet so die Bearbeitungsgenauigkeit. Der Preis der Spindeleinheit hängt im Allgemeinen von zwei Faktoren ab: der Drehzahl und der Kühlmethode. Gängige Drehzahlen von Bearbeitungszentren liegen üblicherweise bei 8000 U/min und können je nach Kundenwunsch angepasst werden. Unterschiedliche Spindeldrehzahlen führen zu unterschiedlichen Preisen. Auch die Kühleinrichtung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Spindel. Bei hohen Drehzahlen entsteht in der Maschine viel Wärme. Die Hitze der Späne, die sich am Maschinentisch und an der Werkstückoberfläche ablagern, beeinträchtigt nicht nur die Bearbeitungsgenauigkeit, sondern kann auch die Maschine beschädigen. Daher ist ein funktionierendes Kühlsystem unerlässlich. Üblicherweise unterscheidet man zwischen Wasser- und Ölkühlung.

3. Harte und lineare Bahn
Eine starre Führungsschiene ist ein Gussteil, in dem Führungsschiene und Bett integriert sind. Die Führungsschiene wird anschließend auf Basis dieses Gussteils weiterbearbeitet. Linearführungen sind üblicherweise Wälzführungen, wie sie in Linearmodulen der Werkzeugmaschinenindustrie verwendet werden. Sie zeichnen sich durch schnelle und präzise Bahnführung aus. Starre Führungsschienen bieten hohe Steifigkeit, hohe Belastbarkeit und eine gute Zerspanbarkeit. Beide Varianten haben ähnliche Vor- und Nachteile; die Wahl hängt von Ihren spezifischen Bearbeitungsanforderungen ab.
