Die Module CP1W-40EDT1 / CP1W-40EDR sind gemischte E/A-Erweiterungsmodule für die Omron CP1-Familie (CP1H, CP1L, CP1E), die dazu dienen, die Gesamtzahl der digitalen Ein- und Ausgänge der SPS zu erhöhen, ohne den Platzbedarf der CPU zu vergrößern. Das CP1W‑40EDT1 verfügt über 24 digitale 24-VDC-Eingänge (kompatibel mit PNP- und NPN-Sensortypen) und 16 PNP-Transistorausgänge (Sourcing), die jeweils für 0,3 A bei 24 VDC ausgelegt sind, wodurch es sich ideal zum Schalten von Sensoren, kleinen Lampen, Anzeigen und Relais mit geringer Leistung in kompakten Schalttafeln eignet. Das CP1W-40EDR bietet dieselben 24-Punkt-24-VDC-Eingänge, ersetzt jedoch die Transistorausgänge durch 16-Punkt-Relaisausgänge, die sich für die direkte Ansteuerung größerer Schütze, Kontrollleuchten und Geräte eignen, die eine galvanische Trennung oder höhere Ströme erfordern. Beide Module werden über die CP1W-Grundplatte auf einer DIN-Schiene montiert und zeichnen sich durch einen kompakten Formfaktor von 150 × 90 × 50 mm sowie ein Gewicht von ca. 320 g aus.
Technisch gesehen akzeptieren die 24-VDC-Eingänge des CP1W-40EDT1 Signalpegel im Bereich von 20,4 bis 26,4 V, mit einem typischen Eingangsstrom pro Signal von etwa 5 mA und Ein-/Ausschaltverzögerungen von 0 bis 32 ms, was für die meisten Standard-Drucktaster und Näherungssensoren geeignet ist. Die 16 PNP-Ausgänge liefern 0,3 A pro Punkt bei 4,5–30 V, was für Lasten mit kleiner bis mittlerer Kapazität ausreicht, und jeder Kanal verfügt über eine LED an der Frontplatte zur Statusanzeige. Die Relaisausgänge des CP1W-40EDR können höhere Scheinlasten und Mischspannungsschaltungen verarbeiten und verfügen über einen integrierten Kurzschluss- und Überlastschutz pro Kanal. Beide Module kommunizieren über den Erweiterungsbus der CP1W-Serie mit der CPU, was ein schnelles, deterministisches E/A-Scannen sowie die Integration in bestehende Kontaktplan- und Motion-Programme der CP1-Serie ermöglicht. Die E/A-Zuordnung ist über die SPS-Programmiersoftware (z. B. CX-Programmer) konfigurierbar und ermöglicht eine flexible Zuweisung von Ein-/Ausgangspunkten zu Maschinenfunktions-Tags.
Mechanisch bestehen diese Einheiten aus robusten Modulen mit Kunststoffgehäuse, wie sie für die CP1-Serie von Omron typisch sind. Sie verfügen über Schraubklemmen für die Feldverdrahtung und sind für die Montage auf DIN-Schienen ausgelegt, sodass sie neben anderen CP1W-Erweiterungseinheiten angebracht werden können. Die Schutzart ist für den Einbau in Schaltschränken ausgelegt, mit Betriebstemperaturen von typischerweise 0–55 °C und nicht kondensierender Luftfeuchtigkeit. Die Anordnung mit 24 Eingängen und 16 Ausgängen vereinfacht die Verdrahtung, indem Ein- und Ausgänge in separaten Blöcken gruppiert werden, wodurch Übersprechen und Störgeräusche in Umgebungen mit hoher elektromagnetischer Störstrahlung reduziert werden. Die Modelle CP1W-40EDT1 und CP1W-40EDR finden breite Anwendung in der Steuerung von Werkzeugmaschinen, Verpackungsmaschinen, Fördersystemen sowie in kleinen bis mittelgroßen Automatisierungslinien, in denen eine E/A-Erweiterung mit einem einzigen Modul und einer Mischung aus Eingängen und Transistor-/Relaisausgängen erforderlich ist.