Ausführliche Beschreibung:
Hauptzweck: Dient als Ladespeicher für die S7-1500-CPU. Das Anwenderprojekt (einschließlich Hardwarekonfiguration, Anwenderprogramm, Daten und Technologieobjekte) muss auf der SMC-Karte gespeichert sein, damit die CPU ordnungsgemäß funktioniert. Das Programm auf der Karte wird beim Start der CPU zur Ausführung in den internen Arbeitsspeicher kopiert.
Voraussetzung für den Betrieb des Geräts: Bei einer S7-1500-CPU muss zum Hochfahren und Betrieb eine SIMATIC-Speicherkarte mit einem Projekt eingelegt sein. Dies entspricht der Verwendung von MMC-Karten bei den früheren S7-300/400-Modellen, wobei die SMC-Karte jedoch erweiterte Formatierungsmöglichkeiten und Funktionen bietet.
Erweiterte Funktionen: Die SMC-Karte unterstützt die Datenprotokollierung, sodass Prozessdaten zur langfristigen Analyse und Rückverfolgbarkeit direkt in CSV-Dateien auf der Karte gespeichert werden können. Außerdem unterstützt sie die Projektübertragung, Firmware-Updates sowie die Sicherung und Wiederherstellung.
Sicherheit und Schutz geistigen Eigentums: Unterstützt den Zugriffsschutz (Know-how-Schutz) und ermöglicht die Verschlüsselung von Programmblöcken. Die Karte ist an die CPU gebunden, wodurch verhindert wird, dass Programme illegal kopiert und auf anderen CPUs ausgeführt werden.
Angabe zur Speicherkapazität: Die Kennzeichnung „1BM00“ in der Modellnummer steht für eine Speicherkapazität von 12 MB, die sich für mittelgroße Projektanwendungen eignet.
Technische Merkmale: Verwendet einen MicroSD-Formfaktor in Industriequalität, verfügt jedoch über ein Siemens-spezifisches Dateisystem und Funktionen. Sie bietet eine höhere Lebensdauer und Datenintegrität und eignet sich daher für raue Industrieumgebungen.
Wichtige technische Daten: