Ausführliche Beschreibung:
Hauptzweck: Dient als externer Speicher für S7-300/400-Steuerungen. Die Steuerung liest das Programm und die Daten von der MMC-Karte in ihren internen Arbeitsspeicher ein, um sie auszuführen. Die Daten bleiben auch nach einem Stromausfall erhalten.
Batterieloser Betrieb: CPUs, die eine MMC-Karte verwenden, ermöglichen einen wartungsfreien, batterielosen Betrieb. Dies liegt daran, dass die Programm- und Konfigurationsdaten dauerhaft auf der MMC gespeichert sind, sodass keine Pufferbatterie zur Aufrechterhaltung der RAM-Daten erforderlich ist.
Programm- und Datenübertragung: Diese Karte ist das Standardwerkzeug für die Archivierung von Programmen und das Kopieren von Projekten zwischen CPUs. Ingenieure können ein Projekt auf einem Programmiergerät (PG/PC) erstellen, es auf die MMC-Karte herunterladen und die Karte anschließend in die Ziel-CPU einstecken.
Proprietäres Format: Die MMC-Karte verwendet ein proprietäres Format von Siemens. Sie kann in der Regel nicht direkt mit Standard-Kartenlesegeräten gelesen oder beschrieben werden. Die Vorgänge müssen über die Programmiersoftware STEP 7 und einen Siemens-spezifischen PG/PC-Adapter oder ein Programmiergerät mit integriertem Kartenschlitz durchgeführt werden.
Angabe zur Speicherkapazität: Die Angabe „1AP00“ in der Modellnummer steht in der Regel für eine Speicherkapazität von 128 KB. Dies ist eines der MMC-Modelle mit geringerer Speicherkapazität, das sich für Anwendungen mit überschaubaren Programmgrößen eignet.
Technische Merkmale: Die Karte ist kompakt und hat etwa die Größe einer Standard-MMC-Karte, verfügt jedoch über eine Siemens-spezifische elektrische Schnittstelle und ein eigenes Dateisystem.
Wichtige technische Daten: