Heutzutage finden Motoren immer vielfältigere Anwendung, und die Auswahl an Motoren wird stetig größer. Angesichts der unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten ist es wichtig, den passenden Motor für Ihre Anwendung auszuwählen. Jeder Motortyp weist unterschiedliche grundlegende Informationen und wichtige Parameter auf. Daher ist es bei der Auswahl eines Motors unerlässlich, die Parameter der verschiedenen Motoren zu verstehen, um den optimalen Motor für Ihre Anwendung zu finden. Im Folgenden werden Ihnen die grundlegenden Informationen zu den drei Motortypen vorgestellt, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.
Die Motortypen:
Bürstenbehaftete Gleichstrommotoren
Ein Bürstenmotor ist eine Art Gleichstrommotor. Dieser Motortyp ist weit verbreitet und findet sich in vielen Bereichen, beispielsweise in Spielzeug, Haushaltsventilatoren und Motorlüftern. Der Stator des Bürstenmotors ist mit festen Magnetpolen und Bürsten ausgestattet, der Rotor mit Ankerwicklungen und Kommutatoren. Die elektrische Energie der Gleichstromquelle fließt über die Bürsten und den Kommutator in die Ankerwicklung und erzeugt dort einen Ankerstrom. Das vom Ankerstrom erzeugte Magnetfeld interagiert mit dem Hauptmagnetfeld und erzeugt so ein elektromagnetisches Drehmoment, das den Motor in Rotation versetzt und die Last antreibt. Bürstenmotoren lassen sich einfach steuern und erreichen hohe Drehmomente bei niedrigen Drehzahlen. Sie sind kostengünstig und weisen einen hohen Wirkungsgrad von ca. 75–80 % auf. Allerdings haben Bürstenmotoren auch Nachteile. Sie erzeugen Geräusche, und die Bürsten verschleißen aufgrund des ständigen beweglichen Kontakts, weshalb regelmäßige Wartung erforderlich ist.

Bürstenlose Gleichstrommotoren
Der bürstenlose Gleichstrommotor ist ebenfalls eine Art Gleichstrommotor und besteht aus Motorgehäuse und Treiber. Bürstenlos bedeutet, dass der Motor keine Bürsten und keinen Kommutator besitzt. Bürstenlose Gleichstrommotoren bieten gegenüber Gleichstrommotoren mit Bürsten einige Vorteile. Sie sind leiser und effizienter. Da bei bürstenlosen Gleichstrommotoren keine Bürsten ausgetauscht werden müssen, sind sie langlebiger. Trotz dieser Vorteile weisen bürstenlose Gleichstrommotoren auch gewisse Einschränkungen auf. Manche sind schwieriger zu steuern, weshalb spezielle Regler benötigt werden. Außerdem sind bürstenlose Gleichstrommotoren teurer als Gleichstrommotoren mit Bürsten.
Schrittmotoren
Ein Schrittmotor wandelt elektrische Impulssignale in entsprechende Winkel- oder Linearbewegungen um. Mit jedem Eingangsimpuls dreht sich der Rotor um einen bestimmten Winkel oder einen Schritt vorwärts. Die resultierende Winkel- oder Linearbewegung ist proportional zur Anzahl der Eingangsimpulse, die Drehzahl proportional zur Impulsfrequenz. Schrittmotoren lassen sich in der Regel präzise positionieren und finden daher vielfältige Anwendung, beispielsweise in Desktop-Druckern und CNC-Fräsmaschinen. Sie erreichen ihr maximales Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und eignen sich daher für Anwendungen, die niedrige Drehzahlen und hohe Präzision erfordern. Zudem können Schrittmotoren problemlos von Mikrocontrollern gesteuert werden. Gleichzeitig weisen Schrittmotoren aber auch einige Einschränkungen auf. So erzeugen sie beispielsweise im Betrieb Geräusche, und ihr Drehmoment ist bei hohen Drehzahlen geringer als bei niedrigen. Im Gegensatz zu Gleichstrommotoren benötigen Schrittmotoren den maximalen Strom, wodurch sie sich stark erhitzen und somit einen geringeren Wirkungsgrad aufweisen.

Servomotoren
Ein Servomotor ist ein geschlossenes Regelsystem, das die mechanischen Komponenten im Servosystem steuert. Er ermöglicht die präzise Drehzahlregelung und Positionsbestimmung. Servomotoren sind in verschiedenen Größen und Drehmomentstufen erhältlich und bieten daher eine große Auswahl. Sie zeichnen sich durch hohe Effizienz, hohe Präzision und die Fähigkeit aus, bei hohen Drehzahlen ein hohes Drehmoment zu erzeugen. Zu den Einschränkungen von Servomotoren gehört ihr begrenzter Bewegungsbereich; ein Positions- und Rotationsservosystem kann sich maximal um 180 Grad drehen. Außerdem ist der Preis für Servomotoren relativ hoch.
Wie die obige Einführung in die drei Motortypen zeigt, hat jeder Motor seine Vor- und Nachteile. Um den passenden Motor für Ihr Projekt zu finden, sollten Sie daher die Parameter und Vor- und Nachteile jedes Motors sorgfältig abwägen, um hohe Kosten durch eine Fehlentscheidung zu vermeiden. Wenn Sie einen hochwertigen Servomotor suchen, ist Ouke Ihr Ansprechpartner. Das Unternehmen bietet professionellen Vertrieb und Wartung von Automatisierungstechnik wie Servoantrieben von Siemens, Mitsubishi und Fanuc sowie Fanuc-Servomotor-Encodern, Fanuc-Leiterplatten und Fanuc-Teach-Pendants. Für detailliertere Informationen zu den Motoren wenden Sie sich bitte an Ouke.
