Gängige Typen von Siemens-Touchscreens

Mit der Weiterentwicklung der Technologie verbessert sich auch die Touchscreen-Technologie stetig. Im Alltag kommen Touchscreens in vielfältiger Form zum Einsatz. Doch kennen Sie die gängigen Touchscreen-Typen von Siemens? Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Touchscreen-Produkte von Siemens.

 

Common Types of Siemens Touch Screens

 

Nach dem Funktionsprinzip des Touchscreens und dem Medium der Informationsübertragung unterteilen wir den Touchscreen üblicherweise in vier Typen:

 

1. Resistiver Touchscreen

Diese Art von Touchscreen nutzt Drucksensorik zur Steuerung. Kernstück ist eine resistive Folie, die sich optimal an die Displayoberfläche anpasst. Es handelt sich um eine mehrschichtige Verbundfolie. Sie besteht aus einer Glas- oder Hartplastikplatte als Basisschicht, die mit einer transparenten Oxidschicht (transparent leitfähige Widerstandsschicht) beschichtet ist. Darüber befinden sich eine gehärtete Außenschicht und eine glatte, kratzfeste Kunststoffschicht. Die Innenseite ist ebenfalls beschichtet, und zwischen den Schichten befinden sich zahlreiche kleine (weniger als 0,1000 Zoll) transparente Bereiche. Diese Isolationspunkte trennen und isolieren die beiden leitfähigen Schichten. Berührt ein Finger den Bildschirm, kommen die beiden leitfähigen Schichten am Berührungspunkt in Kontakt. Dadurch ändert sich der Widerstand, und es werden Signale in X- und Y-Richtung erzeugt, die an den Touchscreen-Controller gesendet werden. Der Controller erkennt den Kontakt, berechnet die Position (X, Y) und reagiert entsprechend der Maussteuerung. Dies ist das grundlegende Funktionsprinzip resistiver Touchscreens.

 

2. Kapazitiver Touchscreen

Die vier Seiten des kapazitiven Touchscreens sind mit langen, schmalen Elektroden beschichtet, in deren Inneren ein Wechselstromfeld mit niedriger Spannung erzeugt wird. Auf dem Touchscreen befindet sich eine transparente Schicht aus einem speziellen leitfähigen Metall. Bei Berührung des Bildschirms bildet der Finger des Benutzers mit der Oberfläche einen Koppelkondensator. Da die Oberfläche mit einem Hochfrequenzsignal verbunden ist, fließt durch den Finger ein kleiner Strom von den Elektroden an den vier Ecken des Bildschirms. Theoretisch ist der durch die vier Elektroden fließende Strom proportional zum Abstand des Fingers zu den vier Ecken. Der Controller kann die Position des Kontaktpunkts durch präzise Berechnung des Verhältnisses dieser vier Ströme ermitteln.

 

3. Infrarot-Touchscreen

Die vier Seiten des Infrarot-Touchscreens sind mit Infrarot-Sende- und Empfangsröhren bestückt, die eine horizontale und vertikale Infrarot-Kreuzmatrix bilden. Berührt der Benutzer den Bildschirm, blockiert der Finger die beiden durchtretenden Infrarotstrahlen. Der Controller kann die Position des Berührungspunkts berechnen.

 

4. Oberflächenwellen-Touchscreen

Oberflächenwellen sind eine Art Ultraschallwelle. Sie sind mechanische Energiewellen, die sich flach auf der Oberfläche von Medien wie Glas oder Metall ausbreiten. Mithilfe einer keilförmigen, dreieckigen Basis lässt sich eine gerichtete Oberflächenwellen-Energieabgabe unter kleinem Winkel erzielen. Oberflächenwellen sind stabil, leicht zu analysieren und weisen bei der Ausbreitung von Querwellen eine sehr scharfe Frequenzkurve auf. In den letzten Jahren haben sie sich in Anwendungen wie der zerstörungsfreien Fehlerprüfung, der Radiographie und bei Wellenauswerfern etc. rasant weiterentwickelt.

 

Common Types of Siemens Touch Screens
Pengsheng Huang

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