Kleine und mittlere Produktionsunternehmen stehen vor großen Herausforderungen bei der Produktinnovation und -diversifizierung. Der Zwang, wettbewerbsfähig zu bleiben, hat sie zu entsprechenden Anstrengungen gezwungen.
Der innovativste Markt ist derzeit der Markt für Wärmebildkameras, der sich ständig weiterentwickelt und wächst. In den letzten Jahren hat er sich rasant ausgedehnt.
Heute wenden sich kleine und mittlere Fertigungsunternehmen – insbesondere Systemhersteller – der Wärmebildtechnik zu, um ihre neuen Produkte zu verbessern und neue Wachstumstreiber zu erschließen.
Die Integration von Infrarotfunktionen in bestehende Systeme oder die Entwicklung neuer Systeme mithilfe dieser Technologie ist ein wichtiges Verkaufsargument.
Die erste Entscheidung, vor der Hersteller bei der Entwicklung neuer Produkte stehen, wenn sie integrierte Wärmebildtechnologien entwickeln wollen, ist jedoch die zwischen einem sofort einsatzbereiten Siemens-Relaismodul und einem Bildgeber.

Hier stellen wir Ihnen die Vor- und Nachteile des Siemens-Moduls vor, erläutern die wichtigsten technischen Merkmale und helfen Ihnen bei der Auswahl der besten Lösung für Ihre Entwicklungsstrategie.
Vorteile von Modulen
Einfache Integration: Die analogen Ausgangsmodule von Siemens lassen sich schnell und einfach integrieren. Sie sind vorkonfektioniert und benötigen weder Kalibrierung noch zusätzliche Elektronik. Das analoge Eingangsmodul von Siemens ist eine Plug-and-Play-Lösung und liefert sofort einsatzbereite Bilder für die Systemkalibrierung. In der Fertigung lassen sich die Wägezellenmodule von Siemens einfacher in den Produktionsprozess integrieren als einzelne Komponenten.
Kompatibel mit verschiedenen Kleinserienfertigungsarten: Die Siemens Selektivitätsmodule benötigen keine spezielle Fertigungsausrüstung und eignen sich für die Kleinserienfertigung. Das Siemens Schnittstellenmodul ist eine besonders attraktive Lösung für kleine und mittlere Fertigungsunternehmen, die möglicherweise nicht über die nötige Ausrüstung oder das Know-how zur Kalibrierung von Wärmebildkameras verfügen.
Geringere Produktentwicklungskosten: Die Fertigung von Produkten aus Siemens Smart Line-Modulen kann Herstellern im Vergleich zur Entwicklung von Produkten mit nur einer Komponente die Entwicklungskosten deutlich senken. Die Entwicklung von Komponenten erfordert kundenspezifische Elektronik und Kalibrierungsalgorithmen, die für kleine und mittlere Unternehmen unerschwinglich sind, und die Rentabilität ist nur für mittlere und große Produktionsbetriebe attraktiv.
Kurzer Entwicklungszyklus: Die Entwicklung einer Wärmebildkamera aus einem Siemens-Leistungsmodul erfordert eine wesentlich kürzere Entwicklungszeit als die Entwicklung einer Wärmebildkamera aus einer einzelnen Komponente, sodass das Unternehmen das Produkt schneller auf den Markt bringen kann.

Nachteile von Modulen
Begrenzte Konfigurationsmöglichkeiten: Das Siemens-SPS-Modul ist eine vorgefertigte Komponente, die nicht zerlegt und modifiziert werden kann. Daher ist die Anzahl der Produktkonfigurationen, die mit Siemens-Kommunikationsmodulen realisiert werden können, begrenzt.
