Detaillierte Beschreibung:
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Hardware-RedundanzarchitekturZwei CPU 414-5H-Einheiten sind verbunden über Synchronisations-Glasfaserkabel und gewährleisten die Echtzeit-Synchronisierung von Daten und E/A-Zuständen durch kontinuierliche Überwachung des jeweiligen Status. Dieser „Hot-Standby“-Modus ist der Kern der Hochverfügbarkeit.
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Leistungsstarke Performance: Eine einzelne CPU-Funktion ca. 1,4 MB des Hochgeschwindigkeits-Arbeitsspeichers. Es integriert einen PROFIBUS DP-Schnittstelle und ein PROFINET-Schnittstelle (in der CPU 414-5H PN/DP-Version), wodurch sie in der Lage ist, extrem komplexe Steuerungsalgorithmen und große Mengen an Prozessdaten zu verarbeiten.
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FehlertoleranzmechanismenNeben der CPU-Redundanz umfasst das gesamte redundante System typischerweise Folgendes: redundante Stromversorgungen Und redundante Netzwerke (z. B. PROFIBUS oder PROFINET). Das System unterstützt Configuration in Run (CiR) und Online-Firmware-Updates, wodurch Wartungsarbeiten ohne Herunterfahren möglich sind.
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Diagnose & WartungBietet umfassende Diagnosefunktionen. Der Status des redundanten Systems, der Synchronisationsstatus und Umschaltereignisse können über STEP 7- oder HMI-Systeme übersichtlich dargestellt werden, was die Systemwartung erleichtert.
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Breites AnwendungsspektrumHauptsächlich verwendet in Prozessindustrien (z. B. Raffinerien, Chemikalien), Energiemanagement (z. B. Stromerzeugung, Stromverteilung), großflächige Infrastruktur (z. B. Tunnelsteuerung, Gepäckabfertigungssysteme an Flughäfen) und andere kritische Anwendungen, bei denen Ausfallzeiten inakzeptabel sind.
Wichtigste Spezifikationen:
| Parameter | Details |
|---|---|
| Modell | 6ES7414-5HM06-0AB0 |
| 系列 | SIMATIC S7-400H (Hochverfügbarkeitssystem) |
| Modultyp | Fehlertolerante CPU (CPU 414-5H) |
| Redundanztyp | Hardware-Redundanz (H), müssen paarweise verwendet werden |
| Arbeitsspeicher | Ca. 1,4 MB (typisch, kann je nach Firmware-Version variieren) |
| Speicher laden | Über Flash-EPROM-Karte (FEPROM-Karte) |
| Integrierte Schnittstellen | 1x MPI/DP, 1x PROFINET (kann je nach Untermodell variieren; das Suffix M06 kennzeichnet in der Regel eine bestimmte Version) |
| Synchronisationsmedium | Glasfaserkabel (zur Dual-CPU-Synchronisierung) |
| Systemumschaltzeit | Typischerweise < 100 ms (abhängig von der Konfiguration und der Programmgröße) |
| Max. erweiterbare Regale | Bis zu 21 (in der S7-400H Multi-Rack-Konfiguration) |
| Versorgungsspannung | 5 V DC (über den S7-400 Backplane-Bus) |
| Erforderliche Engineering-Software | STEP 7 V5.x mit Hardware-Redundanz-Optionspaket |